Die Werkzeuge / 03

Ein Backplan, der in deinen Tag passt.

Beginne mit der Uhrzeit, zu der dein Brot in den Ofen soll. Ergänze die geschätzten Zeiten aus deinem Rezept. Passe den Plan an, wenn sich dein Teig anders entwickelt.

Deine Zeitschätzungen

Verwendet die lokale Zeitzone deines Geräts. Es werden keine Zeiten an einen Server gesendet.
min
Zeit zwischen dem Füttern und dem Mischen des Teigs. Gib 0 ein, wenn dein Sauerteig bereits reif ist.
min
Eine gesonderte Ruhezeit vor der Stockgare, falls dein Rezept eine vorsieht.
min
Zähle Falten und Ruhezeiten während der Stockgare dazu. Rechne diese Minuten nicht doppelt.
min
Berücksichtige Teilen, Vorformen und eine mögliche Zwischenruhe.
min
Trage die gesamte Zeit bei Raumtemperatur und im Kühlschrank ein, die dein Rezept vorsieht.

Trage ganze Minuten von 0 bis 4.320 ein, ohne Tausendertrennzeichen. Zum Beispiel: 90 Minuten für 1½ Stunden.

Die vorausgefüllten Zeiten sind ein Rechenbeispiel, kein empfohlenes Rezept. Ersetze sie durch deine eigenen Schätzungen. Das Auffrischen des Sauerteigs ist optional; die anderen Phasen folgen aufeinander.

Dein geschätzter Zeitplan

Wähle den Backbeginn, prüfe die Zeitangaben und erstelle deinen Plan.

Heize den Ofen parallel zur letzten Phase vor. Beachte dabei dein Rezept und die Anleitung deiner Ausstattung. Die Abkühlzeit folgt auf das Backen und ist hier nicht enthalten.

Deine Eingaben werden nicht automatisch gespeichert. Beim Sprachwechsel im selben Tab werden sie kurz im Tab-Speicher zwischengespeichert und nach der Übernahme entfernt. Lade deinen Plan vor dem Neuladen oder Schließen herunter.

Rückwärts planen, vorwärts prüfen.

Der Planer zieht die Dauer jeder Phase vom Beginn der nächsten ab. Soll dein Brot um 9:00 Uhr in den Ofen und gibst du 12 Stunden Stückgare ein, muss das Formen um 21:00 Uhr am Vortag abgeschlossen sein. Eine 30-minütige Formphase beginnt dann um 20:30 Uhr. Rechne weiter zurück, bis du weißt, wann du mischen und füttern musst. Diese Berechnungen helfen dir bei der Tagesplanung; sie beurteilen nicht die Teigreife.

Jede Minute gehört in genau eine Phase.

Wenn du vor einer Ruhezeit Sauerteig in den Teig mischst, hat die Gärung bereits begonnen. Rechne diese Ruhezeit zur Stockgare oder trage sie beim Mischen ein und verkürze die Stockgare entsprechend. Zähle dieselbe Ruhezeit nicht doppelt. Auch das Falten findet normalerweise während der Stockgare statt, statt sie um eine gesonderte Stunde zu verlängern.

Wenn sich die Bedingungen ändern

Ein wärmerer Teig, ein anderes Mehl oder ein langsamerer Sauerteig können den Zeitplan verändern. Trage eine neue Dauer ein, erstelle den Plan erneut und prüfe, ob der neue Beginn in deinen Alltag passt. Das Werkzeug sagt nicht voraus, wie sich eine Temperaturänderung auf die Gärung auswirkt. Es steuert keine Kühlung und beurteilt auch nicht die Lebensmittelsicherheit.

Die Zeiten werden in der aktuellen Zeitzone deines Geräts angezeigt. Bei einer Zeitumstellung zählt die tatsächlich verstrichene Zeit in Minuten. Eine Phase, die über die Umstellung hinweg läuft, kann deshalb auf der Uhr kürzer oder länger erscheinen. Prüfe jeden Plan über Nacht, bevor du ihm folgst.

Aus dem Plan werden hilfreiche Beobachtungen.

Notiere tatsächlichen Beginn und tatsächliches Ende, Teigtemperatur und Beobachtungen im Backprotokoll. Beim nächsten Brot kannst du deine aufgezeichneten Zeitspannen als Ausgangspunkt verwenden. Halte neben dem Zeitplan auch die Rezeptanleitung und deine Beobachtungen bereit.